Saturday, 13. march 2010 6 13 /03 /März /2010 22:22

 


Wieviel hältst du fest? - Als Menschen halten wir oft eine Menge fest. Wir tragen einiges, was wir gar nicht zu tragen brauchen.

Stellst du die Einkaufstüten ab, wenn du kannst oder hältst du sie noch in der Hand, während du schon längst zuhause bist, und das nächste Gespräch mit einem Familienmitglied gestartet ist?

Mir fiel vorhin auf, dass ich den Verschluss der Wasserflasche beim Trinken noch in der Hand hielt. Und dass ich den ja gar nicht tragen brauchte. (Ich stand schließlich in meiner Küche und nicht in Wald und Feld, wo ich vielleicht nicht gewollt hätte, dass Erde dran kommt oder Tiere reinkrabbeln.) - Es können kleine Dinge sein.

Legen wir etwas ab, was wir nicht tragen brauchen? ...einen Gegenstand, eine alte Gewohnheit ...
Lasse ich los, wo es mir gut tut?


... Und sollte dein Verstand jetzt anfangen zu kontrollieren, wo du noch festhältst, und ob du auch schön loslässt ... ...                                  loslassen ...

 

von Karoline
Kommentare (0)ansehen
Thursday, 11. march 2010 4 11 /03 /März /2010 13:53

 

25.2.2010

Hälst du beim Aufstehen morgens die Luft an?

... :-) weiteratmen ...

In meinem Leben geht es viel darum, weiterzuatmen, überhaupt zu atmen, anstelle die Luft anzuhalten, den eigenen Atem fließen zu lassen.
Es ist dieser natürliche Rhythmus, der mich trägt, und aus dem heraus ich erschaffe, was mich erfreut. Deswegen ist es mir natürlich besonders wichtig. Meiner Erfahrung nach ist das letztendlich die einzige Möglichkeit, etwas zu erschaffen, ohne (langfristig) dabei leerzulaufen. Denn ich erschaffe aus der Fülle:

Der natürliche Fluss meines Atems ist meine unendliche Quelle von Fülle und Liebe.

Ich war es lange nicht gewohnt, dass es okay ist, mich daraus einfach zu "bedienen". Ich erinnere mich daran, dass ich als Kind schon oft Schwierigkeiten hatte, zu verdauen, wenn ich so viele Geburtstags- oder Weihnachtsgeschenke bekam. Und jetzt soll da eine unendliche Quelle von Fülle und Liebe für mich sein?!?
Aber ich weiß auch, dass ich sehr lange genau danach gesucht habe, und dass ich annehmen darf, was ich in mir gefunden habe.

 

~*~



von Karoline
Kommentare (0)ansehen
Monday, 8. march 2010 1 08 /03 /März /2010 16:25

 

10.1.2010

Was mir persönlich sehr wichtig ist, ist dass es leichter wird in meinem Leben. Ich fand leben immer sehr anstrengend; unten drunter (oder auch über allem) lag immer eine große Anspannung. Und ab dem frühen Teenageralter habe ich das zunehmend bemerkt und mir viele Gedanken gemacht. Für die anderen schien vieles irgendwie anders zu sein als für mich. Einfacher? Warum konnte ich nicht wirklich genießen? Es schien doch eigentlich alles in meinem Leben in Ordnung zu sein ...? Ich erinnere mich, in diesem Moment lag ich in einem Hotel-Pool in Tunesien, es war ein strahlender Vormittag. Vor kurzem hatte meine Mutter neu geheiratet, wir waren in ein großes Haus mit schönem Garten umgezogen,... man könnte sagen, lauter Verbesserungen. Es waren wirklich viele schöne Dinge in meinem Leben passiert.
Und trotzdem konnte ich nicht glücklich sein? Vielleicht, so dachte ich damals, lag es daran, dass ich meine Geige nicht dabei hatte und kein einziges bisschen üben konnte vorm nächsten Unterricht? Ich bemühte mich, dieses Glücksgefühl zu fühlen, das ich meinte, aber es gelang mir nicht.


Erst viele Jahre später merkte ich bewusst, dass da so etwas wie eine Trennung in meinem Leben war. Dass es etwas gab, was ich sehr liebte und wonach in mich unendlich sehnte, etwas, womit ich immer zusammen sein wollte. – Das bezog sich nicht auf einen anderen Menschen, es war einfach ein Gefühl. – Es fiel mir auf, dass ich mich morgens an der Wohnungstür, auf dem Weg zur Arbeit, von etwas verabschiedete, was ich sehr liebte, als würde ich einen Freund zurücklassen: „Bis nachher, heute Abend bin ich wieder da.“ Und damit war ich sehr unglücklich und traurig. Ich wollte das nicht. Ich wollte mich nicht mehr von etwas für mich so wesentlichem trennen: Ich wollte nicht mehr ohne Mich sein, ich wollte mit Mir sein! – So fühlte sich das an. – Das wurde sehr wichtig in meinem Leben.


Diese unangenehme, ermüdende Anspannung und dieses für mich so unglückliche Gefühl von Getrenntsein, begannen langsam weniger zu werden, als ich begonnen habe, sanfter zu atmen, meinen eigenen Atem (mehr) kennenzulernen und seinen-meinen eigenen natürlichen Fluss zu erlauben.


Heute weiß ich, dass mein Atem meine Verbindung ist zu mir, zu all dem Mehr von mir, was ich so lange vermisst habe. Und es ist ein großes Geschenk für mich, was ich vor ein paar Jahren langsam begonnen habe anzunehmen, wenn ich meinen Atem fließen lasse und wieder mit Mir in Kontakt bin und mir erlaube, das hier hineinfließen zu lassen auf die Erde, in mein Leben als Mensch. Das ist etwas, was mich sehr glücklich macht.


In meinem Leben hat sich viel verändert in der Zwischenzeit. Meine tiefe innere Sehnsucht wird gestillt, meine Sehnsucht nach mir selbst.... ich komme mir jeden Tag ein bisschen näher.


* * *


Was ich so oft „meinen Atem“ nenne, ist der Bewusste Atem, der natürliche, freie Fluss meines Atems, den ich so liebe, der beginnt in meinen menschlichen Atem Einzug zu halten, je weiter ich die unangenehme Anspannung schmelzen lasse. Das fühlt sich für mich so sehr Ich an, da ist nichts Getrenntes mehr!

 

~*~

von Karoline
Kommentare (0)ansehen
Friday, 5. march 2010 5 05 /03 /März /2010 22:22


Wenn du mehr Liebe in deinem Leben möchtest*, nimm mehr Liebe von deiner Seele an.

in allem,... im Beruf, in der Kommunikation mit anderen Menschen, mit Freunden, in der Familie,... beim Spazierengehen,... wo auch immer

Die Liebe, die ich von meiner Seele annehme, spiegelt sich in meinem Leben, d.h. sie begegnet mir auch von außen. Aber ich bin der Beginn, es braucht mein Ja für mehr Liebe in meinem Leben, mein Ja zu mir selbst.



~*~

Der Bewusste Atem

von Karoline
Kommentare (0)ansehen
Tuesday, 16. february 2010 2 16 /02 /Feb. /2010 16:39

 

In der letzten Zeit höre ich gerne Gitarrenmusik.
Dies ist zum Beispiel einer der Songs, die mir gefallen: Andy McKee mit einer Eigenkomposition

Oder auch dieser Titel von Sungha Jung (*1996) aus Südkorea, den er für seinen - offensichtlich fröhlichen und humorvollen - Hund geschrieben hat: Coco

Und diese Entdeckung will ich euch auch nicht vorenthalten :-) ... diesmal Ukulele

 


von Karoline - veröffentlicht in: Musik
Kommentare (0)ansehen
Erstellen Sie einen Blog auf OverBlog - Kontakt - Nutzungsbedingungen - Werbung - Missbrauch melden - Impressum - Artikel mit den meisten Kommentaren