Tuesday, 16. february 2010 2 16 /02 /Feb. /2010 16:38

 

13.1.2010

 

Wenn ich Angst vor etwas habe, dann lasse ich die Angst schmelzen.

Ich erlaube mir, da zu bleiben, zu fühlen und mich halten zu lassen von meiner Seele.

Für den Verstand ist es das Verrückteste, was du in so einem Moment tun kannst! Ich laufe nicht weg, ich versuche nicht, dem Unangenehmen auszuweichen, es möglichst nicht wahrzunehmen. Ich bin da. Ich lasse mich in mich hineinsinken und erfahre die Wirksamkeit Meiner Anwesenheit.

Und jedes Mal, in jedem Moment, wo ich so mit Angst umgehe, geschieht etwas Wunderbares: Eine Veränderung findet statt. Die Angst verschwindet, ohne dass ich sie wegscheuchen oder wegschauen muss. Es ist wie das Auspacken eines Geschenkes, das in Angst gekleidet war. Hülle für Hülle fällt ab, und darin enthalten ist etwas Wunderbares für mich. Manchmal relativ unspektakulär, manchmal kommt es mit viel Inspiration und Kreativität, manchmal ist es einfach dieses unbeschreibliche Gefühl, diese besondere Freude, wie wenn ein Kind sich in die Arme einer weltbesten Mama kuschelt. Nichts auf der Welt und sonstwo kann mir das ersetzen. Und auch niemand anderes ist verantwortlich dafür, dass ich meine Angst nachhause kommen lasse.

Es ist mein Atem, der sie nachhause trägt. Es ist mein Entschluss für mich. Ich bin es, die die Tür öffnet und fließen lässt, dass ich Geborgenheit spüren kann, dass ich ankommen kann. Ich darf annehmen, ich erlaube es mir. Ich komme nachhause.

Angst ist nichts weiter als ein Teil von mir, der noch nicht (wieder) zuhause angekommen ist; ein Teil von mir, der noch nicht die Liebe angenommen hat und (wieder) erfährt, die Ich bin.

Und seit ich mich erinnere an Mich und Mir erlaube, die Anspannung sinken zu lassen, kommt meine Angst nachhause. Immer wieder ein bisschen mehr, ich muss es nicht tun. Ich erlaube es mir. Es ist ein Geschenk von mir an mich. – Wer lebt schon gerne mit all dem, was jahre-, ach, ewig lang, unter den Teppich gekehrt worden war? Mein Teppich ist davon so huppelig geworden, das war/ist wirklich kein Spaß mehr. Da müsste ich mir ja extra dicke Schuhe anziehen, um die Huppel und Spitzen nicht zu bemerken. (Und wie ich schon zuvor geschrieben habe, war ich immer jemand, der, anstelle sich zu verkleiden, lieber nicht mehr verkleidet sein wollte.)

Also lasse ich meinen Atem fließen, immer ein bisschen mehr, gerade so viel, dass ich mich nicht überrenne, ganz genau stimmig. Das kann ich nicht planen oder mit dem Verstand dosieren (Ich habe es ausprobiert . Das geht überhaupt nicht!! You end up everywhere, but not where you are! - frei übersetzt: Da gelangst du überall hin, aber nicht zu dem, was dir gut tut!), aber ich kann es mir erlauben und mit der Zeit ein Gefühl dafür entwickeln, wie das für mich funktioniert. Wenn ich mir meinen Atem erlaube, ist die perfekte Dosierung inklusive. Ich kann beginnen wahrzunehmen, wie Erlauben sich anfühlt, ich kann es kennenlernen (so wie ich auch kennengelernt habe, wie es ist, sich ein Brot zu schmieren). – Es ist eine Fähigkeit von mir, die ich wieder annehmen darf. Ich kann es nicht tun (es erreichen, indem ich mich dafür anstrenge), aber ich kann Anspannung schmelzen lassen.

Und wenn da Anspannung ist, die noch gar nicht schmelzen will? Dann darf sie mir einfach beim Schmelzen zuschauen.

 


von Karoline
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Friday, 12. february 2010 5 12 /02 /Feb. /2010 23:25


Ordnung - (1) , Ordnung - (2) ... und weiter:


Es ist, wie es ist,
und ich darf es verändern.

Nicht ich muss, ich darf: Wenn ich möchte.
Es ist auch okay, wie es ist.

... Da öffnet sich für mich eine Tür.
Ich kann leichter atmen.
So ist Veränderung ein ganz anderes Erlebnis: Ich darf meinem inneren Impuls folgen, und ich freue mich.
(Und bin manchmal ganz schön aufgeregt mit all der Erlaubnis .... Und dann atme ich wieder - lasse ich meinen Atem wieder fließen - und das tut gut!)

Natürliche Ordnung, die ich nicht machen muss (oder kann), natürliche Ordnung, die Ich Bin.
Und ich darf mich (wieder) einlassen auf diese innere Stimme, dieses Mehr von mir. - Das tut mir gut!

 


von Karoline
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Friday, 12. february 2010 5 12 /02 /Feb. /2010 23:01

 

Ordnung - (1) ... Was mir weiter zu diesem Thema eingefallen ist...

Vorweg - Erklärung für alle, denen das Wort Box im Zusammenhang des folgenden Textes nicht geläufig ist: Box bedeutet hier, vereinfacht ausgedrückt, nichts anderes als "(bisherige) Grenzen des Verstandes, die wir als So-ist-es-eben akzeptiert haben" (oder hatten).


"Ordnung" ist für mich ganz eng mit dem Thema verknüpft: Ist es okay, so zu sein wie ich (jetzt) bin?

Da, wo wir innerhalb der Box sind, ist die "äußere Ordnung" wichtig.
Da, wo wir aus der Box raus gehen, wird die "innere Ordnung" wichtig; die Orientierung an der natürlichen (inneren) Ordnung, die Ausdruck eines stetigen, sich wandelnden Fließens ist, das so viel Ruhe ausstrahlt in seiner Bewegung: Es ist okay, wie es ist.

 


von Karoline
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Friday, 12. february 2010 5 12 /02 /Feb. /2010 22:08

 


Ordnung ist, wenn es für mich in Ordnung ist.
Es gibt keinen äußeren Maßstab, der mir zu sagen hat, was Ordnung ist, wie meine Ordnung zu sein hätte. Für mich ist wichtig, dass ich mich wohl fühle, so wie es ist, und wenn das nicht so ist, kann ich etwas ändern. Dass ich das darf, und dass ich das auch tue, das ist wichtig für mich: meinem eigenen inneren Impuls zu folgen.
Das bin ich (oft) nicht gewohnt.
Wir Menschen sind es so gewohnt, uns nach äußeren Maßstäben zu richten. Es gibt eine öffentliche Ordnung, eine innere (politische) Ordnung, eine Schulordnung, eine Hausordnung,... und das macht auch alles Sinn, in einem bestimmten Rahmen.

Jedoch, was ist wichtig für mich?

Wenn es mir entspricht, so dass ich mich wohl fühle in meinem Leben, dann ist es "in Ordnung" für mich.

 


von Karoline
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Friday, 22. january 2010 5 22 /01 /Jan. /2010 11:55

 


Kannst du von dir sagen, dass du dich in dich selbst verliebst?


(ohne, dass du dafür irgendwie sein müsstest, um es wert zu sein)



Liebe Grüße, Karoline

 


von Karoline
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