Thursday, 21. january 2010 4 21 /01 /Jan. /2010 11:52

 

Wie wäre es, wenn es nicht die Frage wäre, ob du ein Nahrungsmittel verträgst, sondern ob du es essen möchtest? ...

Und was wäre, wenn du das, was du essen möchtest auch verträgst? ...

Was wäre, wenn es eine Kommunikation mit dir selbst gäbe, die dir genau mitteilt, was jetzt gut für dich ist? ...

Was wäre, wenn du das schon längst weist, und der Schwall von Gedanken (oft) einfach alles zudeckt mit Fragen danach, was denn nun das Richtige sei oder wofür du dich entscheiden solltest? ...

Was wäre, wenn du dir erlauben dürftest, was dir gut tut? ...

Was wäre, wenn mehr möglich ist? ...


:-) weiter atmen...

 


von Karoline
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Thursday, 21. january 2010 4 21 /01 /Jan. /2010 11:07

19.1.2010, nachmittags

 

Ich bin gerade hier mit mir, mit gemütlicher Decke, Tee und Kerze, und atme ... , mittlerweile schreibe ich, natürlich.

Da ich auf dem Fußboden sitze, was ich gerne mag (mit zusätzlichen Wolldecken von unten, die ich mir wie einen Teppich übereinander ausgelegt habe, so dass es auch um diese Jahreszeit schön warm ist), habe ich die Möglichkeit, mich immer mal wieder auf den Rücken zu legen und auszustrecken. – Ich bin ein Fan von spontan entstehender, selbstgemachter, sanfter „Gymnastik“  ; ab und zu. – Momentan mag ich mich einfach ruhig sinken lassen, nachgeben, und in meinem Körper einwohnen.

Da es mir nicht (mehr) darum geht, meine Seele „irgendwo da draußen“ zu kontaktieren und dabei meinen Entschluss Mensch zu sein zu vernachlässigen, begegne ich mir gerne hier in meinem Körper und lasse mich zusammenkommen.

 

Einige von euch kennen das vielleicht, wie das ist, bei sich selbst zu bemerken aus Gewohnheit anzuhalten und in so einen Wartemodus zu geraten. Mir ging es gerade so für einen Moment. Die warme, wohlige Atmosphäre lies nach, und irgendetwas stimmte nicht. Wenn man da weiter rein geht, wird es kalt und ungastlich. Das muss man aber nicht. Es reicht völlig, auf das eigene Gefühl zu hören, das ist sehr wertvoll! Etwas stimmte nicht... Na, klar, das warme Fließen war weg, und ich wartete.

Ich entschloss mich, aufzuhören zu warten und wieder fließen zu lassen und gab dieser (inneren) Bewegung nach. ... Die Situation änderte sich wieder, und gleichzeitig nahm ich Folgendes wahr, was ich sehr mag. Es fühlt sich sooo gut an für mich! :-)

 

 

Wenn du dich ankommen lässt,

dann musst du nicht warten, [dass etwas geschieht,]

dann geschieht etwas ...

du musst nichts tun, [damit etwas geschieht]

denn du geschiehst.

 

 

Liebe Grüße, Karoline

 


von Karoline
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Monday, 18. january 2010 1 18 /01 /Jan. /2010 15:50

:-)

 


"Wenn der Sturm kommt, bauen die einen Mauern und die anderen Windmühlen."

(chinesisches Sprichwort)

... Meine neue Windmühle ist mein Atem. :-)

 

 

von Karoline - veröffentlicht in: aufgelesen
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Monday, 18. january 2010 1 18 /01 /Jan. /2010 12:52

 

Manchmal ist es wichtig-hilfreich, dem Ausdruck zu geben, was jetzt gerade ist (auch wenn das nichts Schönes zu sein scheint oder das, was man vielleicht von sich erwartet hatte). Man kann einen sicheren Rahmen/Raum dafür wählen.
Du musst ja nicht zu Nachbarin rennen und ihr eins überbraten. Sowas meine ich nämlich nicht! Das wäre keine Lösung. Das verliehe der Energie zwar Ausdruck, aber auf eine Weise, die neue Verletzungen erschafft und/oder alte wiederholt. Ich treffe lieber eine andere Wahl, so dass das, was gestaut ist, wirklich in einen heilsamen Fluss kommen kann.

Einige Male hat es mir schon geholfen zu malen. Manchmal entstand "nur" ein "unfertiger" Ausdruck, eine Skizze im Tagebuch, machmal ein ganzes Bild.
Oder ich schreibe. - Wenn ich die Idee habe, Worte für etwas Bestimmtes zu finden - vielleicht möchte ich so gerne erfüllende neue Erfahrungen formulieren oder einfach innerlich Klarheit schaffen in der Situation, in der ich mich befinde -, und es geht nicht...
- Da ist so ein Block,... Ich werde wütend, wie eingesperrt, verzweifelt, ... rechts oder links, was ist richtig? ... Einfach atmen... Ich will mich bewegen! ...
Oder ich werde einfach auf die leise Art unglücklich. -
...einfach das auf's Papier bringen, was jetzt ist. Keine bestimmte Form, keine bestimmte Idee, kein Konzept, Dämme brechen lassen, den Kasten öffnen...
Eine Collage, Wortsalat, ein Fließtext... Du wirst es sehen, wenn es fertig ist.
Das Wichtige ist: Es ist okay, was entsteht, es darf sein, wie es ist und herauskommt in diesem Moment.

Für mich war das manchmal wie ein "Plopp!", wo ich aufhöre zu kontrollieren, und dann fließt es.
Ich verliere mich nicht darin, ich bin diejenige, die diesem Ausdruck Raum erlaubt, so wie es sich für mich gut anfühlt. Vielleicht nehme ich zwischendurch auch einiges wahr, was so schnell geht, so komplex oder sonst irgendwie ist, dass es nicht mit auf's Papier kommt. Das ist okay. Es geht hier nicht um Perfektion ("Es muss vollständig sein!"), es geht um ein erleichterndes Erlebnis für mich. ... Der Druck darf nachlasssen, die Sperren öffnen sich ... ganz sicher.
Nach einer (unterschiedlich langen oder kurzen) Weile, ist es dann meist auch wieder leichter zu atmen. ... Oder der eigene, angenehme Atem kommt ganz einfach langsam zurück.

Es tut so gut, wenn es so sein darf, wie es jetzt ist.


****


Folgender Text von mir ist in so einer Situation entstanden. Ich fühlte mich innerlich wie zum Platzen aufgepumt, und anstelle diese Gewalt gegen mich zu wenden, habe ich geschrieben.


 

Ausdruck

vom 31.Januar 2008, etwas nach 2 Uhr früh

 

Schokolade futtern

Block beim Schreiben

Ausdruckswunsch

Verstandeseingriff

solche Freude

Kehlenblock

alles sagen wollen

Mitteilungswunsch

Perfektionsanspruch

Verstandeskontrolle

spontane Impulse wie abgefangen und in verständlichen Worten ertränkt,

erstickt in durchdachten Ideen

mehr... mehr Vertrauen in meinen ersten Ausdruck, spontanen Impuls, erste Wahrnehmung von mir,

mich, eigene Intuition

mehr wahrnehmend, größere Bühne

Geschehenserweiterung

alte Spiele, neue Erweiterung,

Änderung, Veränderung, Umkrempelung

Auseinanderbröseln und neues Zusammenfinden, große Wandlung, ich, nicht ich, eigene Entscheidung

...und mittendrinn im Entdecken und Erfahren dieses Mich-ausdrücken-Wollen trotz Wusts, auch während Wust und Umwandlung,

Energie bewegen, atmend und sichtbar... entstehen lassen

mittendrinn

 


von Karoline
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Wednesday, 13. january 2010 3 13 /01 /Jan. /2010 22:00

 

Zu wenig Zeit? - Auch das kann ein Grund sein, mit dem Atmen zu beginnen (also, den eigenen Atem fließen zu lassen – atmen tut soweit ja jeder irgendwie ;-) ), dass du findest, dass du zu wenig Zeit für dich hast. Der Verstand wird dir (womöglich) sagen, dass du nicht mit dem Atmen beginnen kannst, weil du ja zu wenig Zeit hast ;-). ... (Ich muss darüber lachen, mittlerweile.) Aber vielleicht weißt oder ahnst du schon, dass Atmen, das Fließenlassen deines eigenen, natürlichen Atems, die beste quality time ist, die du mit dir verbringen kannst, und dass dir (vermutlich, wenn dich dieser Text anspricht) nichts so sehr fehlt, wie mehr von dir selbst („Ich habe so wenig Zeit für mich.“), und dass dein eigenes Leben im Fluss deines Atems anders und zwar letzendlich viel angenehmer verlaufen würde. ... Ja. Ich kann das bestätigen. Es ist anders. Es ist (nicht immer sofort) einfacher. Ich bin auch mit Schwierigkeiten konfrontiert, aber da ich leichter damit umgehen kann, ist es ... leichter :-) .

Früher wusste ich oft nicht, was ich tun soll/kann. Heute lasse ich meinen Atem fließen ...

 

****

 

Hälst du in deinem Leben die Luft an oder lässt deinen Atem klein werden?

Wenn du dich erschreckst? Um etwas bemühst?

... Und wie ist es jetzt?

Oft sind wir gewohnt, uns dann innerlich dafür eine runterzuhauen ("Schlecht gemacht!“). – Heute weiß ich: Jedes Mal, wenn es mir auffällt, darf ich mir erlauben, weiter zu atmen. ... Sanft reagieren auf mich selbst.

Es macht einen großen Unterschied, liebevoll(er) mit mir zu sein.

 

 

von Karoline - veröffentlicht in: Atem
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