Tuesday, 11. january 2011 2 11 /01 /Jan. /2011 11:32

10.1.2011

 

Wer glücklich sein will muss sich oft verändern.

 

(steht heute auf dem Fähnchen meines Yogiteebeutels)

 

 

Ja, Veränderung ist in meinem Leben ein großes Thema.

Es kommen so viele unterschiedliche Gefühle hoch.

Ich habe ja schon öfter das Bild von den "eigenen Anteilen/Gefühlen, die man unter den Teppich gekehrt hat" benutzt; Verdrängung von Gefühlen/Erlebnissen, weil das zu dem jeweiligen Zeitpunkt einfach die beste Möglichkeit war (man hätte sonst nicht damit umgehen können).

 

Heutzutage - das ist, was ich in der Welt, allgemein und bei Menschen, die ich näher kenne, sehe - ist es so, dass Verdrängung (etwas vor sich selbst oder anderen zu verstecken) zunehmend nicht mehr so gut funktioniert.

Dinge wollen geklärt werden,

Anspannung will sich lösen.

Wo früher unter den Teppich kehren einfach war, ist es heute eine ziemliche Anspannung (und keine angenehme Lösung mehr). ... Und da ist es gut, wenn man kennt, wie man damit umgehen kann.

 

Es ist wichtig, Energie fließen zu lassen, Stagniertes in Bewegung kommen zu lassen. Dann lässt der Druck nach.

 

Ich habe mal jemanden sagen hören, sie fühle sich, wie das, was in einer Popcornmaschine vor sich geht. Ich kenne das auch. Gefühle, innere Reaktionen poppen auf, in schneller Folge oder auch gleichzeitig. ... Das kann viel auf einmal sein.

Ich lese etwas. *popp* ... Ich höre etwas. *popp* ... Ich tue etwas. *popp* ... Ich tue etwas nicht. *popp* ... Ich habe eine Idee, die mir gefällt *popp-Freude:-)* und *popp-Gefühle, die sich gar nicht so sicher sind* ... Ich habe eine Erinnerung *popp*, eine Reaktion darauf *popp* ... *popp* ... *popp* ... *popp* ...

Ich persönlich fühle das oft auch richtig körperlich oder einfach so, als wäre ich im Kino und würde den Film fühlen. Es gibt kein oder nicht immer Bild und Ton, aber ich fühle Geschehnisse, und ich fühle die Qualität.

Für mich ist es dann wichtig, um mich wohl zu fühlen, inmitten des Sturms die Mitte zu sein oder (wieder) zu werden. Der Ort, an dem es ruhig ist und Ruhe einkehren kann.
...wie wenn Staub sich senkt.
Die Luft wird wieder klar.
Und was auf dem Boden liegt wird nach und nach zu fruchtbarer Erde.

Manchmal geschieht das, indem ich etwas tue, weil die Energie mit Handlung freier fließt ... und in ruhigeres Fahrwasser gelangt.

Manchmal brauche ich, dass ich körperlich ganz ruhig bin. Dann kann ich erleben, wie ich (wieder) in meine Mitte komme - denn das ist die Richtung, die ich angebe - , und das ganze Aufgewirbelte senkt sich.

 

Auch auf die Gefahr hin, dass ich mich hier wiederhole:

In dem Moment, wo ich wieder zu Atem komme, ... mich wieder zu Atem kommen lasse, ... geschieht die Lösung. ... Es wird wieder wohliger und angenehm.

 

von Karoline
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Tuesday, 4. january 2011 2 04 /01 /Jan. /2011 15:50

 

 

"The end of the world has been cancelled.

 

Sorry, get a life."

 

 

Ist mir gerade online über den Weg gelaufen  - I really like it.

 

(Jemand hat es auf ein T-Shirt designed.)

 


von Karoline - veröffentlicht in: aufgelesen
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Tuesday, 28. december 2010 2 28 /12 /Dez. /2010 21:17

 

18.08.2010

 

Kennst du den Unterschied zwischen "etwas wegmachen" und "Annehmen"?

Annehmen heißt, es so sehr zu lieben, dass ich es nicht wegmachen muss.

Annehmen heißt nicht Aushalten, "Okay, ich nehme es an, wie es ist. (Ich halte es aus.)", Annehmen heißt, es so sehr zu lieben, dass ich es nicht wegmachen muss (damit das Unangenehme aufhört), sondern dass ich da sein kann.

 

Es zu lieben heißt nichts anderes, als mich selbst zu lieben.

 

Kannst du diese Liebe annehmen, die deine Anteile brauchen?

 

Sie fließt in dich hinein, sie nährt dich, und sie ist für all deine Anteile da, während du annimmst.

Es ist dieses Fließen, das Ich bin, das mich nährt, das ich brauche, das notwendig ist.

 

... Das funktioniert übrigens auch wunderbar beim Putzen, beim Essen, beim Spazierengehen,... und wenn du dabei den Kontakt verlierst (für manchen ist das in Bewegung nicht so leicht), dann setz dich mit einer Tasse Tee/Kakao oder leg dich hin. Was auch immer es ist, was dir gut tut, mit dem natürlichen Fluss deines Atems zusammenzufinden.

 

 

... Atemhausputz ...und viel mehr!

 

 

von Karoline
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Wednesday, 15. december 2010 3 15 /12 /Dez. /2010 06:47

 

Was ich im folgenden Text "Atemanhalter" nenne, sind, kurz
erklärt, einfach eigene Anteile, Gefühle, denen wir begegnen. -
Interessant kann es sein, zu beobachten, was mit meinem Atem
geschieht, je nachdem, wie ich mich fühle und mit mir umgehe.

 

Es kann sein, dass nach einer Zeit guten Gelingens, eine Zeit kommt / Momente kommen, in denen es nicht so gut gelingt, und dass die Gewohnheit auftaucht, sich dafür abzuurteilen ("Das war doch grad' so gut, und was machst du jetzt?").

Das muss nicht sein, dass es dir so geht, aber falls es der Fall ist, ... das kann vorkommen, es ist unterwegs geradezu natürlich. Du brauchst dich dafür nicht verurteilen. Du hast nichts falsch gemacht.

Du darfst auch jetzt gut mit dir umgehen und all die Atemanhalter, die auftauchen, mitatmen lassen. ... einfach indem du dich atmen lässt, das annimmst, was dir so gut tut (was du fühlen kannst). Es ist immer für dich da.

 

... Und es ist ganz egal, was es ist, was dir gut tut (manche nehmen diese fühlbare Qualität, mache nennen es die Liebe meiner Seele, manche finden das absurd und haben lieber was Handfestes)... Eine Tasse Tee für dich mit dir? Oder die nächste Hausarbeit oder Schreibtischarbeit, die ansteht... In Fluss kommen zu lassen was ansteht, lässt auch den Atem in Fluss kommen: Ich kann fließen lassen, und das tut mir gut.

 

P.S.

Wenn die Gefühle sehr wütend sind, die auftauchen, hilft es mitunter auch, eine Runde Holz zu hacken, durch den Wald zu stampfen/stapfen, ein Wutbild zu malen, mit Schmackes zu Staubsaugen,... was für dich so passt, zum gefahrlosen Ausagieren und Lockerlassen, dass sich der Stau löst. Dann atmet es sich wieder leichter.

 

 

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von Karoline
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Monday, 22. november 2010 1 22 /11 /Nov. /2010 16:13

 

Eines Tages am Telefon mit einer Freundin, sie wollte etwas aufschreiben:

"...Ich finde den Kugelschreiber nicht."

"Hmm ... Weißt du warum nicht?", fällt mir ein, "Weil du nicht damit in Kontakt gegangen bist."

"Ich hab' ihn!"

"Das ging ja schnell."

"Ja, du hast doch gesagt..."

"Cool!  Es hat sofort funktioniert!"

 

Wenn wir Menschen intuitiv sind und kennen, wie sich das anfühlt, wie es funktioniert, wie es leicht geht, braucht es manchmal nur eine kleine Erinnerung, und wir erleben es wieder.

 

* * *

 

Bist du im Kontakt mit dem, was du möchtest?

Jetzt im Moment?

Ganz grundsätzlich?

Oder hat der Alltag, das, "was erledigt werden muss", alle Kanäle besetzt?

 

Das Folgende dauert 4 Minuten (mehr oder weniger) - ganz wie es dir passt.

 

Wenn du möchtest, nimm dir einen Moment Zeit,

und geh' in Kontakt mit dem, was dir für dich wichtig ist.

Lass deinen Atem fließen,

lehn' dich zurück (innerlich oder auch äußerlich),

lass deinen Körper weich werden...

...und all die "Knötchen", Anspannungen, denen du womöglich begegnest, auch...

 

Einfach damit sein, wie es in diesem Moment ist,...

so, wie es jetzt geht,

keine Extra-Anstrengung erforderlich;

es ist okay, wie es ist.

Einatem...

Ausatem...

weich und behutsam

 

Lass deinen Atem fließen

mit dem, was dir wichtig ist

für dich

weich und liebevoll

für dich

 

... ~ * ~ ... ~ * ~ ... ~ * ~ ...

 

...... Dann fühle deine Füße auf dem Boden, ... deinen Po auf der Sitzfläche, ... und bewege dich sanft in deinem Körper.

Räkeln, Strecken, ganz wie du magst.

 

:-)

 

Je freier dein Atem fließt, umso offener ist die Tür, durch die du annehmen kannst, was dir für dich wichtig ist.

 


von Karoline - veröffentlicht in: Atem
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