Saturday, 29. august 2009 6 29 /08 /Aug. /2009 04:54

 

Die Analogie von Flamingo und Ameise, die ich in meinem Text benutze, tauchte schon damals im ehemaligen online Shaumbra-Forum auf. Danke an den/die Unbekannte(n) für die inspirative Zutat ... oder warum auch immer mir das neulich in dieser Form eingefallen war. ;-)

Als ich meinen Flamingo-Text schrieb, hatte ich den Elefanten noch nicht gelesen, aber danach. Thematisch sehr passend.
Ich empfehle ihn gerne: Lea Hamann,
"Der Elefant unterm Küchenhandtuch" (freier Download auf ihrer Website).


von Karoline
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Saturday, 22. august 2009 6 22 /08 /Aug. /2009 22:00

 

Heute habe ich mit einer Freundin telefoniert, zu deren geschäftlicher Büroarbeit eine „Wiedervorlagemappe“ gehört. Aufgaben, die auf ihren Schreibtisch flattern, Anstehendes, was hereinkommt, wird – um im Schwall der Anforderungen nicht unterzugehen – erstmal unter einem Datum dort abgelegt. Und da staut es sich dann, bis der Fertigstellungstermin der jeweils betreffenden Angelegenheit so nahe rückt, dass sie erledigt werden muss.

Lineares Abarbeiten, „Nein, das hat noch Zeit, das muss ich noch nicht machen.“, ... die Energie staut sich in der Mappe. – Kein angenehmes Gefühl. Und das muss ich mir dann immer wieder vorlegen .... Wiedervorlagemappe.

Ich weiß, so ist das nicht gemeint, aber das war meine sofortige Wahrnehmung, als ich das hörte. Wiedervorlagemappe, Stauplatz für anstehende Arbeiten.

Was wäre, wenn es eine Entstehungsmappe wäre? Wenn ich die Energie in dieser Mappe fließen lasse? Wie einen Ort, an dem Projekte reifen dürfen. Ich atme mit mir, ich erlaube mir, dass meine Arbeit fließt ... eine Entstehungsmappe, in der Projekte reifen.

Und wenn ich mir eine Aufgabe vornehme, kann ich davon profitieren, was non-materiell schon entstanden, vorgereift, ist und brauche es nur noch in die Materie zu bringen, indem ich es zum Beispiel aufschreibe. – Welch eine erleichternde Unterstützung!

Es kann allerdings sein, dass bei dieser vergleichsweise kreativen Herangehensweise, das lineare Vorgehen leidet, wenn ich beginne einem natürlicheren Fluss zu folgen. – Aber vielleicht ist das gar nicht so schlimm.


von Karoline
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Friday, 21. august 2009 5 21 /08 /Aug. /2009 22:00

 

Wir haben gelernt, gute Ameisen zu sein.
Wenn du entdeckst, dass du ein Flamingo bist (und überhaupt keine Ameise), wird es immer schwieriger, eine gute Ameise zu sein. Es wird auch schwieriger, überhaupt so zu tun, als sei man eine Ameise.

Flamingos, die wissen, dass sie Flamingos sind (und manchmal auch die, die das noch nicht von sich wissen), werden krank, wenn sie so tun, als wären sie eine Ameise.
Es wird überhaupt gänzlich unattraktiv, wie eine Ameise zu sein. Nicht weil Ameisen schlecht wären, sondern weil es einem nicht mehr passt. – Weiter gewachsen, Rolle ausgespielt, Theaterstück zu Ende. Punkt.


Es wird immer deutlicher: Wenn ich leben will, ist es Zeit, anzunehmen, wer ich wirklich bin.


Es ist Zeit, dazu zu stehen, ein Flamingo zu sein.


Karoline St., 30.7.2009


von Karoline
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Friday, 21. august 2009 5 21 /08 /Aug. /2009 14:36

 

 

 

Ich bin ... Ich werde ... Neues entsteht

 


von werden-und-sein
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