Bücher

Sunday, 10. october 2010 7 10 /10 /Okt. /2010 22:27

 

6.8.2010

 

"... und ich war nie in der Schule - Geschichte eines glücklichen Kindes" von André Stern

 

Ein Buch, das mich sehr begeistert und berührt.

Die Art der Eltern mit ihren Kindern (André und seiner jüngeren Schwester) umzugehen, die Erkenntnis Arno Sterns (dem Vater des Autors und der Erschaffer des Malortes), wie wichtig es ist, die eigene "natürliche Spur" zu finden, und dass nichts fehlt, wenn du ihr folgst. :-)

 

Mir erzählt dieses Buch, wie wunderbar ein Mensch sich entwickelt / entwickeln kann, wenn die intuitive (bewusste oder unbewusste) Kommunikation des Kindes mit sich selbst nicht gestört wird und aufrechterhalten bleibt.

Dieser Kanal vom ersten Impuls, zum Verfolgen einer Idee und schließlich daraus entstehenden eigenen materiellen Schöpfungen, André Stern beschreibt diesen Weg immer wieder, einfach indem er berichtet, wie er aufwuchs und lebt.

Zu fühlen, wie es sich anfühlt, wenn jemand auf eine Weise aufwächst, dass ihm unterwegs keine Form aufoktruiert wird, von der es heißt, er müsste so sein, hat mich sehr beschenkt!

 

Es ist wirkliche Kreativität, die sichtbar wird, wenn meine Kommunikation mit mir selbst frei fließt, und ich auf natürliche Weise einbringen kann, was mich begeistert.

 

 

***

 

Mehr über André Stern (*1971, Paris), sein Buch und viele Interviews (zum Gucken und Hören) gibt es hier, und hier einen Blick ins Buch.

 


von Karoline - veröffentlicht in: Bücher
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Monday, 12. october 2009 1 12 /10 /Okt. /2009 08:55

 

Ja, trau' dich, das zu wagen, was absolut unüblich ist, und du wirst zu unerwarteten, wunderbaren Ergebnissen kommen.

"Hilfe, die Herdmanns kommen" von Barbara Robinson - eine etwas andere Weihnachtsgschichte

Ich habe dieses Buch schon öfter gelesen und dabei herzlich gelacht. Und es hat mich auch neulich noch zu Tränen berührt, auf eine schöne Weise.
Es ist ein Kinderbuch, an dem offensichtlich auch andere Erwachsene viel Spaß haben (wie den Kundenrezensionen auf amazon zu entnehmen ist).

aus dem Klappentext:

"Der ganze Stadtteil ist sich einig: Die Herdmann-Kinder sind die schlimmsten Kinder aller Zeiten. Sie lügen, klauen, rauchen Zigarren (auch die Mädchen), bringen die Nachbarn zur Verzweiflung und können ein Klassenzimmer mit Hilfe ihrer halbwilden Katze in der Rekordzeit von drei Minuten völlig leerfegen. Jetzt haben sie es sogar geschafft, sämtliche Hauptrollen in dem Krippenspiel zu bekommen, das zu Weihnachten aufgeführt werden soll. [...]"


Und es kommt nicht so, wie die Meisten es mit Schrecken erwartet hatten. :-)


Wie einige von euch wissen, geht es in meinem Leben um die Integration all dessen, was ich bin. (Siehe auch "Annehmen und Ankommen".)
Dabei kommen auch Anteile zum Vorschein, die man getrost als "schmutzige Kinder" bezeichnen könnte. (Das ist nicht abwertend gemeint; einfach nur, wenn man sich das so anschaut.) Sie alle wollen letztendlich nachhause kommen und geliebt sein, auch wenn sie vorerst noch ihr altes Spiel spielen und ordentlich schreien und wüten oder Angst haben.
Und so wundert es mich nicht, dass ich so berührt bin, wenn Eugenia, eines der Herdmann-Mädchen, so berührt ist von Maria, einer Energie, die ich ebenfalls sehr mag.
Mir geht es dabei nicht so um die "Bibel-Maria", sondern um die Energie von Maria, wie ich sie auch heute fühlen kann. Sie hat ein so großes Ja zu mir selbst. Sie lädt mich ein, einfach Ja zu sagen, dazu wie Ich Bin.
Und was ist das anderes, als meinen eigenen Atem wieder fließen zu lassen. :-)

 


von Karoline - veröffentlicht in: Bücher
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