Atem

Tuesday, 5. april 2011 2 05 /04 /Apr. /2011 08:08

 

Immer wieder tauchen Fragen rund um den Bewussten Atem, das Fließenlassen des eigenen Atems, den natürlich-freien Atem auf.

Die folgende ist eine davon, ...und ich habe etwas dazu geschrieben:

 

? Hilft diese Art zu atmen nur bei so großen Vorhaben wie zu sich selbst zu finden oder hilft sie auch bei profanen, kleinen Problemen wie z.Bsp. Verspannungen oder Bauchweh?

 

Das Fließenlassen des eigenen Atems unterstützt alles, was nicht im Fluss ist, dabei, sich zu lösen. Das können "kleine Dinge" oder "große Dinge" sein.

Das Prinzip dahinter ist, dass alles, was für uns störend, einengend oder schmerzhaft ist, nicht frei fließt. Es ist, bildlich gesprochen, wie ein Knoten, auf dem ich sitze - unangenehm.

Wenn ich auf so einen Knoten in meinem Leben stoße, habe ich etwas entdeckt, was noch nicht atmet. ("Noch nicht atmet", so nennne ich es, weil der Unterschied zwischen Atmen und Atmen - zwischen Atmen, klein, aber ich kriege es irgendwie hin, und Atmen, natürlich-frei - so groß ist.) Und wenn ich mich an diesem Punkt zu Atem kommen lasse, wenn es frei zu fließen beginnt, löst der Knoten sich auf.

 

Angenehme Veränderung entsteht.

 

 

von Karoline - veröffentlicht in: Atem
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Monday, 22. november 2010 1 22 /11 /Nov. /2010 16:13

 

Eines Tages am Telefon mit einer Freundin, sie wollte etwas aufschreiben:

"...Ich finde den Kugelschreiber nicht."

"Hmm ... Weißt du warum nicht?", fällt mir ein, "Weil du nicht damit in Kontakt gegangen bist."

"Ich hab' ihn!"

"Das ging ja schnell."

"Ja, du hast doch gesagt..."

"Cool!  Es hat sofort funktioniert!"

 

Wenn wir Menschen intuitiv sind und kennen, wie sich das anfühlt, wie es funktioniert, wie es leicht geht, braucht es manchmal nur eine kleine Erinnerung, und wir erleben es wieder.

 

* * *

 

Bist du im Kontakt mit dem, was du möchtest?

Jetzt im Moment?

Ganz grundsätzlich?

Oder hat der Alltag, das, "was erledigt werden muss", alle Kanäle besetzt?

 

Das Folgende dauert 4 Minuten (mehr oder weniger) - ganz wie es dir passt.

 

Wenn du möchtest, nimm dir einen Moment Zeit,

und geh' in Kontakt mit dem, was dir für dich wichtig ist.

Lass deinen Atem fließen,

lehn' dich zurück (innerlich oder auch äußerlich),

lass deinen Körper weich werden...

...und all die "Knötchen", Anspannungen, denen du womöglich begegnest, auch...

 

Einfach damit sein, wie es in diesem Moment ist,...

so, wie es jetzt geht,

keine Extra-Anstrengung erforderlich;

es ist okay, wie es ist.

Einatem...

Ausatem...

weich und behutsam

 

Lass deinen Atem fließen

mit dem, was dir wichtig ist

für dich

weich und liebevoll

für dich

 

... ~ * ~ ... ~ * ~ ... ~ * ~ ...

 

...... Dann fühle deine Füße auf dem Boden, ... deinen Po auf der Sitzfläche, ... und bewege dich sanft in deinem Körper.

Räkeln, Strecken, ganz wie du magst.

 

:-)

 

Je freier dein Atem fließt, umso offener ist die Tür, durch die du annehmen kannst, was dir für dich wichtig ist.

 


von Karoline - veröffentlicht in: Atem
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Thursday, 14. october 2010 4 14 /10 /Okt. /2010 13:00

 

7.10.2010

 

Es kann sein, wenn wir uns - vielleicht zum ersten Mal - dem Bewussten Atem nähern, und alles so einfach und wunderbar ist, dass danach eine Wolke von Angst hochkommt:

Wir haben gehört, immer wenn es kompliziert wird, sei es der Verstand, anstelle Ich in meiner Mitte. Und wenn wir in die Welt und in unser Leben schauen, sehen wir ganz viel Kompliziertes,... und auf einmal ist da Panik.

"Mach' ich was falsch? Ist es nicht eigentlich ganz simpel? Aber da ist doch so viel Kompliziertes...? Was nun?!?"

Das Paradoxe ist, dann einfach weiter zu atmen und mehr deines Bewussten Atems anzunehmen.

Der Verstand wird dir sagen "Nein, tu' das nicht, das hat uns doch in diesen Schlamassel gebracht." - Der Verstand versucht zu kontrollieren und so Sicherheit zu erzeugen. Das Dumme ist nur, dass ich damit verdränge und die ängstlichen Gefühle unter den Teppich schiebe. Dadurch sind sie nicht weg und kommen bei nächster Gelegenheit wieder hervor.

Wenn ich aber weiter meinen Bewussten Atem kennenlerne und den natürlichen Fluss meines eigenen Atems annehme (was das gleiche ist), dann haben all die ängstlichen Gefühle, Anspannungen und Unsicherheiten eine wunderbare Gelegenheit hervorzukommen. Denn im Fluss dieses Atems können sie sich lösen. ... Angenehme Veränderung geschieht.

Was es braucht ist, dass ich in meiner Mitte bleibe, dort, wo dieser Atem fließt,... oder eben immer wieder dahin zurückkehre.

Und das kann ich lernen.

Falls ich also mit meinem Bewussten Atem in Kontakt gehe und dann auch Angst wahrnehme, habe ich nichts falsch gemacht. Es ist alles okay. Ich nehme nur gerade ängstliche Anteile wahr, die unter dem Teppich hervorkommen und gucken, was ich denn da so Wunderbares treibe,... und ob sie nicht teilhaben können.

Was ich lernen kann ist, dann nicht in die Angst hineinzugehen, sondern weiter mit dem weichen Fließen meines Atems zu sein. ... So geschieht angenehme Veränderung, wirkliche Transformation, und das bereichert mein Leben.

   

~*~


von Karoline - veröffentlicht in: Atem
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Wednesday, 13. january 2010 3 13 /01 /Jan. /2010 22:00

 

Zu wenig Zeit? - Auch das kann ein Grund sein, mit dem Atmen zu beginnen (also, den eigenen Atem fließen zu lassen – atmen tut soweit ja jeder irgendwie ;-) ), dass du findest, dass du zu wenig Zeit für dich hast. Der Verstand wird dir (womöglich) sagen, dass du nicht mit dem Atmen beginnen kannst, weil du ja zu wenig Zeit hast ;-). ... (Ich muss darüber lachen, mittlerweile.) Aber vielleicht weißt oder ahnst du schon, dass Atmen, das Fließenlassen deines eigenen, natürlichen Atems, die beste quality time ist, die du mit dir verbringen kannst, und dass dir (vermutlich, wenn dich dieser Text anspricht) nichts so sehr fehlt, wie mehr von dir selbst („Ich habe so wenig Zeit für mich.“), und dass dein eigenes Leben im Fluss deines Atems anders und zwar letzendlich viel angenehmer verlaufen würde. ... Ja. Ich kann das bestätigen. Es ist anders. Es ist (nicht immer sofort) einfacher. Ich bin auch mit Schwierigkeiten konfrontiert, aber da ich leichter damit umgehen kann, ist es ... leichter :-) .

Früher wusste ich oft nicht, was ich tun soll/kann. Heute lasse ich meinen Atem fließen ...

 

****

 

Hälst du in deinem Leben die Luft an oder lässt deinen Atem klein werden?

Wenn du dich erschreckst? Um etwas bemühst?

... Und wie ist es jetzt?

Oft sind wir gewohnt, uns dann innerlich dafür eine runterzuhauen ("Schlecht gemacht!“). – Heute weiß ich: Jedes Mal, wenn es mir auffällt, darf ich mir erlauben, weiter zu atmen. ... Sanft reagieren auf mich selbst.

Es macht einen großen Unterschied, liebevoll(er) mit mir zu sein.

 

 

von Karoline - veröffentlicht in: Atem
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